Geschichte und Erbe prägen Château de la Barre. Auf den lebhaften Rat jüngerer Gäste und der Familie hin haben wir das traditionelle mittelalterliche Dekor des ältesten Raums unseres über 650 Jahre alten Schlosses im Loiretal behutsam verändert: die „pièce à feu“, auf Deutsch etwa der „Feuersaal“. Dieser rund 55 m² große Raum stammt aus dem Jahr 1353, einer Jahreszahl, die noch heute am monumentalen Kamin zu sehen ist, ähnlich denen im Schloss Chenonceau.
Seinen Namen trägt er, weil sich hier während des Hundertjährigen Krieges und der frühen Renaissance nicht nur der Herr und die Herrin des Hauses, sondern auch die gesamte Dienerschaft um den riesigen Kamin versammelten, zum Essen und um sich zu wärmen. 650 Jahre später spielen die Gäste unseres Schlosses in diesem mittelalterlichen Raum Billard oder machen es sich auf dem Chesterfield-Sofa vor dem Großbildfernseher bequem, der selbstverständlich in einem Rahmen ein Gemälde von Bruegel als LED-Bild zeigt, ganz im Einklang mit dem großen flämischen Wandteppich aus dem 17. Jahrhundert an einer der anderen Wände!
Unter dem Fenster mit seiner Kalksteineinfassung, das zum Brunnen aus dem 14. Jahrhundert führt, der als Einblick in das Leben in einem echten Schloss jener Zeit unverändert erhalten ist, bietet eine Gästebar mit Kupferplatte, wie in einem traditionellen französischen Café, den ganzen Abend über Cocktails an, samt Eismaschine und einer Leuchtschrift „It’s 5 o’clock somewhere“.
Im Château de la Barre kann ein Gast in einem echten französischen Schloss nun wie ein französischer Aristokrat leben, ohne auf modernen Komfort zu verzichten!
